„Spüren Sie den Herzschlag des Spiels! Seien Sie näher an großen Momenten, näher an der Leidenschaft, dem Jubel wie dem Schmerz. Werden Sie Teil der größten Fangemeinschaft Deutschlands…“ In einer großen Werbekampagne auf Plakaten, in Zeitungsannoncen oder auch TV-Werbespots buhlen die Marketingstrategen des Pay-TV Senders und Premierenachfolgers „Sky“ mit diesen zitierten Sätzen um die Gunst der Fußballfans, um sie zu einem Kauf ihres teuren Abonnements zu überzeugen!
„Leidenschaft“, „Jubel“ oder gar „Schmerz“ vor dem Fernseher erleben??? Zu Recht stellt man sich die Frage, ob es nicht viel zu weit gegriffen ist, diese emotionalen Begriffe in Verbindung mit Fußball vor dem TV zu setzen! Es gleicht eigentlich schon einem blanken Hohn, dass die TV-Sender, die zusammen mit der DFL die Schuldigen für das aktuelle Anstoßzeitendilemma und die Spieltagszerstückelung in der Fußballbundesliga sind, genau mit einer Sache werben, die sie selbst immer weiter zerstören. Emotionen, Leidenschaft, Jubel und Schmerz – echte Gefühle ohne Inszenierung, wie sie im TV z.B. durch künstlich herein moderierte Dramatik oder emotional aufbereitete, mit Musik untermalte und aufwendiger Technik produzierte Clips erschaffen werden soll, erlebt man einzig und allein live im Stadion – doch auch durch die neuen Anstoßzeiten wird der Stadiongang und die dort erzeugten und erlebten großen Momente für viele Fußballfans an immer größere Anstrengungen geknüpft.
Damit die Sender und die DFL endlich erkennen, dass man den Fans nicht alles zumuten kann und diese Institutionen dieses Mal in ihrem Vermarktungswahn des einstigen Volkssports Fußball einen gewaltigen Schritt zu weit gegangen sind, empfehlen wir einem jeden, kein Geld in ein Abonnement eines Pay-TV Senders zu investieren! Nur über weniger verkaufte Abonnements als kalkuliert, nur über einbrechende Einschaltquoten werden die Sender und die DFL merken, dass wir Fußballfans uns nicht wie unmündige Kunden behandeln lassen, die alles kritik- und gedankenlos konsumieren und sich von aufgesetzter Werbung manipulieren lassen! Gemeinsam für fangerechte Anstoßzeiten, damit der Stadiongänger und die echte Fangemeinde wieder mehr in den Fokus des Spiels rücken, bei den Anstoßzeiten entsprechend berücksichtigt werden und nicht nur als passive Statisten für auf Emotion gedrillte Werbeinszenierungen des TVs als Bestandteil des Spiels willkommen sind!
FOOTBALL IS FOR YOU AND ME – NOT FOR FUCKING PAY-TV
Kein Kick vor Zwei! Kaiserslautern
Zum kommenden Auswärtsspiel in München haben wir für den Gästeanhang eine Mottofahrt geplant, die wir euch kurz vorstellen möchten. Wir werden vor den Gästeeingängen insgesamt 600 Shirts in den verschiedensten Größen zum geringstmöglichen Preis verkaufen, welche unter dem Motto “We don’t like Mondays” stehen. Zusätzlich soll zum Einlaufen der Mannschaften ein großes Banner vor dem Gästeblock hängen, um die Shirt-Aktion zu untermalen.
An dieser Stelle möchten wir schon vorab um Verständnis bitten, sollte dadurch eine Eurer Zaunfahnen zu kurz kommen!
Wir hoffen auf rege Beteiligung! Weitere Informationen findet ihr im folgenden offiziellen Infotext, der am Montag auch als Flyer rund um das Stadion verteilt werden soll:
Hallo FCK-Fans!
Zum neunten und damit endlich letzten Montagsspiel unseres 1. FC Kaiserslautern in dieser Saison haben wir noch einmal eine größere Aktion organisiert, bei der wir Euch alle mit einbinden möchten!
Es ist mal wieder an der Zeit, der DFL zu zeigen, was wir von den zahlreichen Montagsspielen, die unser Verein in dieser Saison bestreiten musste, halten. Mit neun Spielen an einem Montagabend zur besten Sendezeit haben wir insgesamt mehr als ein Viertel aller Montagsspiele der Liga gespielt. Konkurrent Greuther Fürth, der in der Tabelle einen Platz über uns steht, spielte hingegen nur eines: zu Hause gegen den FCK!
Auch wenn wir grundsätzlich für die komplette Abschaffung des leidigen Montagstermins plädieren, weil dieser unserer Ansicht nach nur zur Unterhaltung zahlreicher neutraler TV-Zuschauer dient, so muss zumindest eine ausgeglichene Verteilung auf alle Vereine möglich sein, solange das Montagsspiel um 20:15 Uhr weiter Bestand hat. Jeder Verein sollte also pro Saison genau vier Spiele an einem Montagabend absolvieren (2x zu Hause und 2x auswärts), um auch die Interessen der mitreisenden Fans zu berücksichtigen. Dass dies derzeit ganz und gar nicht der Fall ist, zeigt das Fallbeispiel unseres Vereins!
Deshalb haben wir als Initiative „Kein Kick vor Zwei – Kaiserslautern“ für das Spiel bei 1860 München am Montag eine Mottofahrt mit dem Titel „We don’t like Mondays“ geplant.

Eine überdimensional große Kopie der gleichnamigen Blockfahne soll vor unserem Gästeblock positioniert werden. Außerdem haben wir 600 rote T-Shirts angefertigt, die selbigen Slogan auf der Brust tragen und so für ein einheitliches Bild im Gästeblock sorgen sollen.
Bitte beteiligt Euch an der Aktion, informiert Eure Auto-/Busbesatzungen darüber und haltet die Augen vor dem Stadion und am Busparkplatz offen, um Euch eines der Motto-Shirts zu sichern.
Die T-Shirts werden zum Preis von 3,- Euro angeboten und liegen damit nur knapp über dem Einkaufspreis. Der Gewinn wird zur Deckung der Kosten für die Anfertigung der Blockfahne verwendet.
Von M bis XXL sind alle Größen vorhanden, wobei wir diese bewusst groß gehalten haben, damit Ihr die Motto-Shirts problemlos über eurer eigentlichen Fankluft tragen könnt.
Fanclubs und sonstige Gruppen, die mehr als zehn T-Shirts benötigen, können diese vorab unter anstosszeiten@hotmail.de anfordern. Die Verteilung erfolgt dann am Busparkplatz in München.
We dont like mondays!
Initiative “Kein Kick vor Zwei! Kaiserslautern!”
Um die Deutsche Fußball Liga GmbH (DFL) bei ihrer schwierigen und anspruchsvollen Aufgabe der Spieltagsterminierung zu entlasten und den Fans dieses mal die Möglichkeit zu geben ihre Anreise und Wochenendgestaltung längerfristig zu planen, haben Fans des 1.FC Kaiserslautern die bisher noch nicht terminierten Spiele des FCK für die Spieltage 27 bis 32 terminlich festgelegt.
„Bei der Terminierung der kommenden FCK-Spiele haben wir die Interessen der Stadiongänger in den Fokus unserer Überlegungen gestellt“ äußert Tim Wiedemann, einer der Mitinitiatoren von „Kein Kick vor Zwei – Kaiserslautern“. „Natürlich haben wir aber auch die zahlreichen weiteren relevanten Einflussfaktoren wie beispielsweise Sicherheitsaspekte, Volksfeste sowie die Vermeidung einer Doppelnutzung von Stadien beachtet“.
Wichtig ist es den FCK-Fans, dass die Bedürfnisse der hart für ihr Eintrittsgeld arbeitenden Fußballfans in Zukunft wieder mehr Beachtung finden. „Immer wieder hat die DFL betont, dass die 2. Bundesliga in Deutschland die wirtschaftlich, infrastrukturell und qualitativ führende 2. Liga Europas sei“, beschreibt einer der Mitstreiter für „Kein Kick vor Zwei – Kaiserslautern“. Beim stadionbesuchenden Fußballfan wird immer öfter der Eindruck erweckt, dass die 2. Liga zu einer reinen „Fernsehliga“ entwickelt werden soll.
Dabei orientieren sich die Terminierungen der Spiele offensichtlich nur noch an den Interessen der TV-Sender. Christoph Schneller fordert von der DFL: „Die Anliegen und Belange der Fußballfans, die diesen Sport leben und lieben, müssen wieder Berücksichtigung finden: damit Fußballfans wieder als wichtiger Bestandteil des Sports angesehen werden,“ Ferner findet Tim Wiedemann: „Erst die Fans im Stadion verleihen durch ihre gelebten Emotionen und ihre Leidenschaft dem geliebten Spiel erst die Atmosphäre, die einen großen Teil der Faszination Fußball ausmacht.“ Genau diese Fans haben nun die DFL bei der Arbeit unterstützt und Entscheidungen hinsichtlich der Spieltagsterminierung gefällt, die sonst von Wirtschaftsfachleuten der DFL gefällt werden.
Die Anhänger des FCK freuen sich nun auf die anstehenden Partien an Sonntagen. Sebastian Schwerdt berichtet: „8 der ersten 21 Spielansetzungen an einem Montag waren eine große Herausforderung für die FCK-Fans. Für ein Auswärtsspiel an einem Montag müssen oftmals 2 Urlaubstage genommen werden und somit ist eine Anreise für viele Fans gar nicht mehr möglich. Daher wäre es endlich an der Zeit, dass die DFL eine maximale Anzahl an Montagsspielen einführt, z.B. 5 pro Verein. Auch eine längerfristige fixe Terminierung, möglichst zu Beginn von Hin- und Rückrunde wäre erstrebenswert und sollte v.a. in der 2. und 3. Liga durchführbar sein.“
Über die Entscheidung der Fans im Bezug auf die Spieltagsterminierung wurde die DFL in einem offenen Brief informiert, den ihr hier einsehen könnt.
Doch die FCK Fans wollen sich nicht auf ihrer Terminierung – auf welche es viele positive Resonanz aus den anderen Fanszenen gab – ausruhen und haben schon das nächste Ziel zur Unterstützung der DFL ins Auge gefasst:
So wird momentan auch eine Rücknahme der aus Fansicht nicht hinnehmbaren Anstoßzeitenreform ab kommender Saison geprüft, sowie eine sofortige Abschaffung der Relegationsspiele um den Auf-/Abstieg aus den Ligen 1, 2 und 3. Axel Adam dazu: „34 Spieltage haben eine so große Aussagekraft über die sportliche Leistung der jeweiligen Mannschaften, wo auch die Chance besteht, dass sich Ungerechtigkeiten wieder ausgleichen. Die 2 Relegationsspiele um Auf- und Abstieg hingegen sind nur eine nette Belustigung für den neutralen TV Zuschauer und eine Geldvermehrungsmaschinerie für die DFL. Fans und kleinere Vereine können durch diese brutalen Duelle um den verdienten Lohn ihrer ganze Saison, wenn nicht sogar um einmalige Chancen in ihrer Vereinsgeschichte gebracht werden.“
Die Aktion „Kein Kick vor Zwei – Kaiserslautern“ wurde als Reaktion auf die im Sommer 2008 von der DFL veröffentlichen Reformpläne der Spieltagsansetzungen ins Leben gerufen, mit welchen die schon seit längerer Zeit problematischen Zustände bezüglich der Anstoßzeiten in der 2. Liga noch größer werden. Während der gesamten Hinrunde gab es Protestaktionen gegen diese Reformpläne und die damit verbundene weitere Zurückdrängung der Fans aus dem Stadion. U.a. wurde im Zuge dieses Thema sogar auf der Jahreshauptversammlung des 1. FC Kaiserslautern in einem Antrag behandelt. Leider ließ sich die DFL nicht von den massiven Fanprotesten in ganz Deutschland in ihrer Entscheidungsfindung beeinflussen und unterschrieb Ende November die Verträge, welche die Spieltage in der 1. und 2. Fußballbundesliga ab der kommenden Saison 2009/2010 weiter zerstückeln und den Fans in Liga 2 Anstoßzeiten von z.B. Samstags um 13.30 Uhr bescheren.
Downloads im pdf-Format:
-Offener Brief in voller Länge
-Offizielle Pressemitteilung
Infos zu allen Aktionen gibt es hier auf www.keinkickvorzwei-kl.de oder unter anstosszeiten@hotmail.de, bzw über das Kontakt-Formular.
Kein Kick vor Zwei! Kaiserslautern
Nachdem die DFL Ende November 2008 die Verträge mit den neuen Anstoßzeiten für die kommenden Spielzeiten unterzeichnet hatte, war die Reaktion von uns und vielen anderen Fans, die versucht hatten diese irrsinnigen und fanfeindlichen Pläne zu stoppen, geprägt von Wut und Entsetzen!
In der Winterpause überlegten wir uns nun, inwiefern es noch Sinn macht, weiter zu protestieren und was man denn jetzt überhaupt noch erreichen könne. Wirklich kreativ waren wir dabei nicht, denn durch die unterschriebenen Verträge, in welchen es um dreistellige Millionenbeträge geht, sind vorerst all unsere Hoffnungen auf fangerechtere Anstoßzeiten geplatzt und es ist doch sehr illusionär, sich durch weitere Proteste auszurechnen, noch mal was an den geplanten Zeiten oder Verträgen ändern zu können.
Doch mitten in unsere Bestandsaufnahme und Überlegungen platzte mal wieder die DFL mit ihren Festlegungen der Spieltage 21-22. Ob man nun wütend sein sollte, mit dem Kick auf St. Pauli nun schon sein 8. Montagsspiel in der laufenden Saison auszutragen, oder doch eher verärgert war, dass schon wieder nur 2 weitere Spieltage terminiert wurden, sei mal offen gelassen – dennoch wurde klar deutlich, dass die Missstände in Sachen Spieltagsterminierungen für uns Fans noch weit über die neuen Anstoßzeiten ab kommender Saison hinausgehen!
Und genau da wollen wir auch kurzfristig weiter ansetzen: Es muss endlich eine Obergrenze für Montagsspiele eingeführt werden und darüber hinaus muss die fixe Terminierung der Spieltage viel früher erfolgen. Zwar kennen wir auch die vielen Kriterien, die in die fixe Terminierung mit einfließen, dennoch vertreten wir hier ganz klar die Meinung, dass die DFL – wenn sie nur ein wenig Willen zeigen würde – zumindest für die Liga 2, die von fanunfreundlichen Anstoßzeiten hauptsächlich betroffen ist, eine bessere Lösung erarbeiten könnte!
Wie ihr also seht, geben wir weiterhin nicht auf und verfolgen unser Ziel, als Fan und Stadionbesucher endlich wieder weniger Problemen, statt immer mehr ausgesetzt zu sein, weiter.
Dabei ist es aber auch weiterhin wichtig, dass wir eine größtmögliche Basis bilden, und dazu brauchen wir euch, eure Ideen, Anregungen und Meinungen!
Also lasst auch eure Köpfe qualmen, macht euch Gedanken und teilt uns diese per E-Mail (anstosszeiten@hotmail.de) oder über’s Kontakt-Formular mit!
Kein Kick vor Zwei! Kaiserslautern
Beim morgigen Freitagsspiel gegen Aachen werden wir unseren Protest gegen die Anstoßzeiten ein weiteres Mal ausbauen:
Gemeinsam mit den Fans aus Aachen wollen wir zum Einlaufen der Mannschaften insgesamt 20.000 “Rote Karten” zeigen, um unseren Unmut über die Anstoßzeiten zum Ausdruck zu bringen.
Untermalt wird die Aktion von passenden Spruchbändern unter dem Motto “Anstosszeiten, grobe Unsportlichkeit am Fan! Klare rote Karte!” in der Westkurve und im Gästeblock.
Die “Roten Karten” werden so aussehen:
Wir hoffen auf rege Beteiligung!
Wer beim Verteilen der Karten helfen möchte, ist dazu natürlich herzlich eingeladen. Treffpunkt für alle Helfer ist um 15:30 Uhr an den Ständen von GL und PI (direkt hinter den Drehkreuzen, Westkurve). Wer erst später kommen kann, kann sich auch dann noch dort melden und sich einteilen lassen.
Wir sind glücklich über jede helfende Hand!
Hier noch einmal der Flyertext in kompletter Länge:
Hallo Westkurve, Hallo Alemannia-Fans!
Auch heute möchten wir wieder unserem Unmut über die geplante
Anstoßzeitenreform seitens der DFL Ausdruck verleihen!
Die geplanten Terminierungen ab der kommenden Saison, Freitags 3 Spiele um 18.00 Uhr (6x pro Saison soll das Freitag Spiel auf 20.30 Uhr verschoben werden), Samstags 2 Spiele um 13.00 Uhr, Sonntags 3 Spiele um 13.30 Uhr und Montags ein Spiel um 20.15 Uhr auszutragen, sind für uns Fans einfach untragbar, ja sogar ein Schlag ins Gesicht!
Für uns alle ist es schon jetzt schwierig jedem Spiel unseres geliebten FCK beizuwohnen. Dies haben insbesondere die letzten Wochen sehr deutlich gezeigt: Mittwochs 17.30 Uhr gegen Osnabrück, Montag 20.15 Uhr gegen 1860 München, nur 3 Tage später Freitags 18 Uhr in Wiesbaden, am darauf folgenden Spieltag zu Hause wieder Montags um 20:15 Uhr – 4 Spiele in Folge, bei welchen wohl jeder Fan einige Anstrengungen bewältigen musste um pünktlich, bzw. überhaupt im Stadion stehen zu können.
Viele Fans mit weiterem Anfahrtsweg müssen beim Arbeitgeber darum kämpfen früher in den Feierabend gehen zu dürfen oder aber sie müssen sich nach einem anstrengenden Arbeitstag in den Stress stürzen um noch pünktlich zum Anpfiff im Stadion zu sein. Auch beim heutigen Spiel gegen die Alemannia aus Aachen wird es wieder lange Schlangen am Einlass geben.
Schaut man sich einmal unseren Spielplan im Kalenderjahr 2008 an, so wird man mit Schrecken feststellen, dass wir im gesamten Jahr nur zwei Sonntags-Heimspiele hatten, eines davon zum Saisonfinale gegen den 1. FC Köln, bei dem alle Spiele zeitgleich stattfanden.
Sicherlich, die Anhänger aus der Kaiserstadt haben schon weitere Auswärtsfahrten hinter sich gebracht, dennoch ist für den Besuch des Spiels heute Abend mindestens ein halber Tag Urlaub nötig. Unzumutbare Fakten, die wir so schon länger nicht mehr kommentarlos hinnehmen und es auch weiterhin nicht tun werden!
Darum möchten wir auch heute wieder mit einer kreativen Aktion auf diese Missstände aufmerksam machen. Getreu dem Motto: “Anstoßzeiten, grobe Unsportlichkeit am Fan! Klare rote Karte!”, bitten wir Euch alle, den geplanten neuen Anstoßzeiten die rote Karte zu zeigen! Setzt ein weiteres Zeichen gegen diesen Wahnsinn!
Lasst uns alle gemeinsam zum Einlauf der Mannschaften diese Aktion durchführen, auch die Fans aus Aachen werden sich an dieser Aktion beteiligen. Um ein möglichst rundes, aussagekräftiges Gesamtbild zu erreichen, bitten wir euch während der Aktion keine Fahnen zu schwenken oder Doppelhalter zu präsentieren um die Wirkung der roten Karten in den Vordergrund zu stellen. Untermalt wird die Aktion von den Mottospruchbändern vor der Westkurve und im Gästeblock.
In diesem Sinne: Auf drei Punkte und eine rege Beteiligung beim Protest gegen diese fanunfreundlichen Anstosszeiten!
Kein Kick vor Zwei - Kaiserslautern
Die Fan-Initative „Kein Kick vor Zwei! Kaiserslautern“ wird auf der Jahreshauptversammlung des 1. FC Kaiserslautern am 3. Dezember 2008 einen Antrag auf fangerechte Anstoßzeiten in der Fußball-Bundesliga stellen. Der ausführlich begründete Antrag lautet wie folgt:
„Die Mitgliederversammlung möge dem Vorstand des 1. FC Kaiserslautern den Auftrag erteilen, sich bei zukünftigen Sitzungen der Deutschen Fußball-Liga GmbH (DFL), bei denen über die Themen Spieltermine, TV-Pläne u.ä. gesprochen wird, aktiv für fangerechte Anstoßzeiten für Stadionbesucher einzusetzen.“
Über die Annahme des Antrags entscheiden die am kommenden Mittwoch im Fritz-Walter-Stadion anwesenden Vereinsmitglieder.
„Wir möchten mit diesem Antrag ein Zeichen setzen und hoffen auf die Zustimmung aller FCK-Mitglieder, die mit Anstoßzeiten wie mittwochs um 17:30 Uhr, freitags um 18:00 Uhr, sonntags um 13:30 Uhr oder montags um 20:15 Uhr nicht einverstanden sind“, so die Organisatoren des Kaiserslauterer Ablegers der bundesweiten Fan-Initiative „Kein Kick vor Zwei!“. „Die DFL besteht nun mal aus den Vertretern der 36 Bundesligavereine, die dann wiederum über TV-Pläne und Anstoßzeiten abstimmen. Sollten wir mit unserem Antrag Erfolg haben, hoffen wir auf zahlreiche Nachahmer bei den anderen Klubs, so dass den DFL-Mitgliedern nochmals die Anliegen der Fans deutlich gemacht werden.“
- Der Antrag im kompletten Wortlaut
Fan-Initiavite „Kein Kick vor Zwei! Kaiserslautern“
Internet: www.keinkickvorzwei-kl.de
E-Mail: anstosszeiten@hotmail.de
Zum Spiel gegen 1860 München wird es wieder wie gewohnt einen KKvZ-Infostand vor den Drehkreuzen hinter der Westkurve geben. Dort werdet ihr weiterhin die Möglichkeit haben, gegen 50 Cent eine Postkarte frankieren und zur DFL-Hauptquartier schicken zu lassen. Außerdem könnt ihr dort und an den Ständen der GL und des PI auf der anderen Seite der Drehkreuze weiterhin Aufkleber und Buttons mit KKvZ-Motiven erwerben.
Speziell vor dem Spiel gegen 1860 München könnt ihr euch zusätzlich bei allen Ständen über die Aktivitäten während des Spieles informieren!
Denn die DFL hat nun ihre “überarbeiteten” Anstoßzeiten publik gemacht. Leider wurden sämtliche bundesweiten Proteste und Vorschläge seitens der Fans ignoriert, sodass die nun angestrebten Anstoßzeiten - gerade durch den Verweis, auf die Belange der Fans Rücksicht genommen zu haben - noch inakzeptabler sind als jemals zuvor. Die Wut unter den Stadiongängern wächst durch ein solch ignorantes Verhalten - und genau diese Wut möchten wir beim Spiel gegen unsere Freunde aus München gemeinsam mit deren Anhängerschaft zum Ausdruck bringen!
Folgenden Flyer werden wir in vierstelliger Anzahl vor dem Spiel verteilen. Hier möchten wir jeden bitten, seinen Teil beizutragen, den Flyer herunterzuladen und wenn möglich zu vervielfältigen und vor dem Spiel gegen die Münchner zu verteilen. Sagt all euren Bekannten und Freunden bescheid!
Der komplette Flyer-Text:
“Die Fanwut wächst weiter…!
Veröffentlichung der „überarbeiteten“ Anstoßzeiten seitens der DFL
Mit großer Wut und Enttäuschung musste der Fan die am Freitag von der DFL vorgestellte
überarbeitete Ausschreibung der TV Rechte zur Kenntnis nehmen. Nachdem nun für die neun an einem Spieltag stattfindenden 1. Liga Spiele 5 verschiedene Zeiten von Freitag bis Sonntag geplant sind, hat sich auch bei den Ansetzungen der 2. Liga Spiele nichts verbessert:
- Freitag: 3 Spiele 18.00 Uhr (6x pro Saison Freitag Spiel auf 20.30 Uhr verschoben)
- Samstag: 2 Spiele um 13.00 Uhr !!!
- Sonntag: 3 Spiele um 13.30 Uhr !!!
- Montag: 1 Spiel um 20.15 Uhr
Trotz der zahlreichen Proteste von Fans aus ganz Deutschland und der Konfrontation der DFL damit, das Anstoßzeiten vor 14 Uhr für die Fans unzumutbar sind, wurde den Protesten keinerlei Gehör geschenkt und es wirkt wie ein blanker Hohn, wenn die DFL in ihrer Pressemeldung vermeldet:
„Im Sinne der Fans wurde die Anstoßzeit der Sonntagsspiele im Vergleich zum ursprünglichen gemeinsam mit Sirius veröffentlichten Plan um eine Stunde in den Nachmittag verlegt: Die Partien werden nun um 13:30 Uhr angepfiffen.“
Die riesige Resonanz von über 1000 FCK Fans bei der Aktion „Kein Kick vor Zwei - Kaiserslautern“, sowie die Unterstützung von zig Fanclubs haben uns gezeigt, dass kein Fußballfan solche Anstoßzeiten haben will!
Um unserer Fanwut über die erneuten Pläne Luft zu machen, rufen wir heute alle Fans im Stadion dazu auf, die 5 Minuten nach der Halbzeitpause gemeinsam mit den Fans aus München dafür zu nutzen, unserem Unmut weiterhin freie Luft zu machen und über Sprechchöre unserem Protest eine Stimme zu geben!
Darüber hinaus wird die Aktion „Kein Kick vor Zwei – Kaiserslautern“ in den nächsten Wochen intensiv weitergeführt. Auch wenn die DFL scheinbar nur der Stimme des Geldes folgt, müssen wir und Fans aller Vereine weiterhin die Existenz der Fankultur kämpfen und gegen diese unzumutbaren Zeiten protestieren!”
Der Flyer steht hier im pdf-Format zum Download bereit.
Also.. Flyer laden, vervielfältigen und verteilen, alle informieren und in den ersten 5 Minuten der zweiten Halbzeit gemeinsam und lautstark eurer Unmut freien Lauf lassen! Zeigt, dass ihr das nicht mit euch machen lasst!
Kein Kick vor Zwei! Kaiserslautern
Im Vorfeld des kommenden Heimspiels (Mittwoch, 17:30 Uhr) wird es leider aus verschiedenen Gründen keinen eigenen Infostand für Kein Kick vor Zwei! Kaiserslautern geben.
Wer sich jedoch zum Beispiel noch einmal über den aktuellen Stand der Postkarten-Aktion, über die Postkarten selbst (gibt es noch welche? Wie viele wurden bereits verschickt? …)oder sonstige Themen rund um die Anstoßzeiten informieren möchte, ist dazu eingeladen an den Ständen der GL und des PI vorbeizuschauen. Dort stehen wir euch und euren Fragen natürlich auch am Mittwoch zur Verfügung.
Desweiteren habt ihr dort zum ersten Mal die Möglichkeit, euch Aufkleber und Buttons mit KKvZ-KL-Motiven zu kaufen! 15 Aufkleber werden einen Euro kosten, ein Button ebenfalls. Das, was wir dabei „verdienen“, landet natürlich in der Kein Kick vor Zwei! – Kasse und wird ausschließlich für kommende Aktionen verwendet.

(Das Button-Motiv)
Die Stände findet ihr direkt hinter den Drehkreuzen an der Ecke Süd-West, noch vor den Türen zum Stadioninnenraum.
Zum nächsten Heimspiel gegen München (Montag, 20:15 Uhr) werden wir dann wieder wie gewohnt mindestens einen Stand vor den Eingängen zur Westkurve aufbauen, um euch ein weiteres Mal die Möglichkeit zu geben, weitere Postkarten frankieren zu lassen und uns auf die verschiedenen Themen bezüglich der Anstoßzeiten anzusprechen. Weitere konkrete Infos zu diesem Spiel folgen am Wochenende.
Kein Kick vor Zwei! Kaiserslautern
Zum kommenden Heimspiel am Freitag gegen Ahlen (18:00 Uhr) werden wir wieder einen oder zwei Infostände vor der Westtribüne aufbauen.
Dort habt ihr ab etwa 16:00 Uhr ein weiteres Mal die Möglichkeit, Protestpostkarten frankieren und zur DFL schicken zu lassen. Ebenso kann sich jeder Interessierte in unseren E-Mail-Verteiler eintragen, um sich Informationen rund um Kein Kick vor Zwei! Kaiserslautern und geplante Aktionen bequem per Mail zukommen zu lassen . Zusätzlich werden wieder einige Infoflyer ausliegen, die ihr euch hier schon einmal durchlesen – und wenn ihr wollt vervielfältigen und verteilen - könnt.
Zu finden sein werden wir wieder vor dem Stadioneinlass Süd-West. Postkarten liegen noch reichlich bereit, obwohl ihr vor den letzten Heimspielen schon etwa 2500 Karten von uns habt frankieren lassen! Eine beachtliche Zahl, die wir gerne weiter in die Spitze treiben möchten.
Auch im Stadion werden wir unserer Linie treu bleiben und zu Beginn der zweiten Halbzeit über Spruchbänder auf die Anstoßzeitenmisere aufmerksam machen.
Kein Kick vor Zwei! Kaiserslautern
Zum Spiel gegen FSV Frankfurt werden wir wie beim Pauli-Spiel wieder einige Infostände rund um das Stadion aufstellen.
Dort habt ihr noch einmal die Möglichkeit, eine der Protest-Postkarten auszufüllen und gegen eine Spende (für die Briefmarke) bei uns abzugeben; wir schicken die gesammelten Werke dann der DFL. Außerdem stehen wir an allen Ständen für Fragen, nähere Informationen und Kritik zur Verfügung.

Geplant sind zwei Stände vor dem Einlass zur Westkurve (Ecke Süd-West), ein Stand hinter der Südkurve und ein Stand vor dem Einlass zur Nordtribüne (Ecke Nord-Ost). Wie vor 2 Wochen werden diese Stände wieder außerhalb des Stadions sein.
Zusätzlich werden wir auch wieder eine Tausendschaft an Infoflyern verteilen. Im Stadion selbst wird es Spruchbänder zu sehen geben. Hier möchten wir nochmals um Verständnis bitten, sollte der Blick zum Spielgeschehen kurzzeitig verwehrt werden.
Kein Kick vor Zwei! Kaiserslautern