Der 28. Spieltag und das neunte Montagsspiel in der aktuellen Saison führten uns nach München. 3200 Kilometer hatten die FCK-Fans dieses Jahr für den Besuch der Spiele am Montagabend zurückzulegen und so nutzten wir auch diesen Spieltag wieder einmal, um ein Ausrufezeichen gegen den Wahnsinn der Anstoßzeiten zu setzen.
Um ein einheitliches Bild zu schaffen, verkauften wir rund 600 T-Shirts mit dem „We don´t like Mondays“ Aufdruck. Diese Aktion wurde von allen Fans gut angenommen und unterstützt. An dieser Stelle bedanken wir uns für die Mitarbeit, nur gemeinsam können wir uns mit dem Protest Gehör verschaffen!
Um das Motto des Tages abzurunden, hing über 90 Minuten eine überdimensionale „We don´t like Mondays“ Zaunfahne und zu Spielbeginn wurde eine große „Scheiss DSF“ Fahne gezeigt.
Durch diverse Gesänge, die teilweise von der Heimseite erwidert wurden, schafften wir es auch akustisch auf die Missstände aufmerksam zu machen, ohne jedoch die Unterstützung der Mannschaft in diesem wichtigen Spiel aus den Augen zu verlieren. Zusätzliche Unterstützung von Münchner Seite erhielt die Aktion in der Halbzeitpause, als über die Stadionlautsprecher das bekannte Lied “I don’t like Mondays” von den Boomtown Rats eingespielt wurde.
Zum Ende des Spiels nahm sich Moussa Ouatarra noch ein Motto-T-Shirt und lief damit nach Abpfiff in Richtung Gästeblock, eine schöne Geste die zeigt, dass auch die Mannschaft wahrnimmt, was wir montags auf uns nehmen müssen und dass sich unser Protest eben nur gegen die Anstoßzeiten und nicht gegen sie richtet.
Das Gastspiel in München war für uns das letzte Montagsspiel in dieser Saison, allein die Terminierung des wichtigen Spieles in Aachen am Dienstag um 17:30 Uhr zeigt jedoch, dass unser Protest weitergehen muss und auch weitergehen wird.
„We don´t like Mondays“ – FCK Fans gegen Montagsspiele
Vor nun fast 2 Wochen veröffentlichte Kein Kick vor Zwei! Kaiserslautern einen offenen Brief an die DFL, in welchem wir den DFL-Mitarbeitern mit der Terminierung der Spieltage 27-32 unter die Arme greifen wollten. (Hier geht’s zur Meldung)
Von der DFL selbst warten wir zwar immernoch auf eine Antwort, aber in der Zwischenzeit gab es einigen Lesestoff, den wir euch gerne zusammenfassen wollen.
In den Printmedien waren wir in einigen Tageszeitungen bei den Kurznews zu finden, für die Rheinpfalz berichtete Oliver Sperk recht ausführlich in der Wochenend-Kolumne und bescheinigte den FCK-Fans, mit ihrem Offenen Brief “offen Flagge zu zeigen”.
Auch im Internet waren die Meldungen über den Brief kaum zu übersehen.
Der SWR berichtete in den Kurznews ebenso wie das Portal von Sport1.
“FCK-Anhänger wehren sich gegen Wochentagsspiele” titelte auch das Magazin für Fußballkultur 11Freunde.de. Noch einen Tick ausführlicher wurden die Meldungen auf Stadionwelt.de und beim BVB-Fanzine schwatzgelb.de, welche den Brief als “neue, kreative Form des Protests” bezeichnete.
Wir bedanken uns für den Zuspruch aus der ganzen Republik und warten gespannt auf eine Reaktion aus Frankfurt. Der Ball liegt bei ihnen.
Kein Kick vor Zwei! Kaiserslautern
Hallo FCK-Fans!
eine wegbereitende Jahreshauptversammlung ist vorüber und wir, die Initiative „Kein Kick vor Zwei-Kaiserslautern“, haben erfreut feststellen können, dass wir als Fanszene wieder einmal Geschlossenheit und Kampfgeist gezeigt haben!
Nach zahllosen Aktionen im und ums Stadion ist auch der außerordentlich wichtige Schritt hin zur aktiven Beteiligung an der Vereinspolitik geglückt und unser Antrag wurde ohne Gegenstimmen angenommen.
Ein riesiges Dankeschön an alle Befürworter und Mitstreiter hierfür!
Trotz der unsäglichen DFL-Beschlüsse haben wir zusammen erneut unserem Missfallen Ausdruck verliehen und gezeigt, dass wir nicht alles hinnehmen was uns von Seiten der TV Anstalten, den Verbänden und Vereinen aufdiktiert wird. Unser Einsatz für fanfreundliche Anstoßzeiten stoppt oder stagniert keineswegs und wir sind weiterhin bemüht mit der Hilfe von euch allen deutliche Zeichen zu setzen.
Langfristig hoffen wir auf Reaktionen aus anderen Szenen, die unserem Vorbild folgen und einen ähnlichen Antrag stellen, sodass die DFL gezwungen ist den Ausverkauf des Fußballs zu stoppen und sich dem Herzstück des Volkssports Nummer 1 anzupassen: uns Fans!
Unsere Zwischenbilanz zum Jahresende
Im Schatten des übermächtigen Riesen DFL organisierte die Kaiserslauterer Initiative und Ableger der Bundesweiten Initiative „Kein Kick vor Zwei“ über die komplette Hinrunde Aktionen gegen die geplanten – und mittlerweile beschlossenen Anstoßzeiten. Zahlreiche Spruchbänder wurden präsentiert, kreative Aktionen gestartet (u.a. Mottofahrt nach Fürth, “Rote Karten” Aktion bei den Spielen gegen Aachen und Duisburg) und das Thema auch auf der Jahreshauptversammlung vorgetragen. Zahlreiche bis dato unwissende Fans wurden aufgeklärt und waren genauso entrüstet über die DFL Pläne wie jeder Fan, der zum ersten Mal von den Plänen gehört hatte.

(Motto-Fahrt nach Fürth)
Leider sind die Pläne mittlerweile beschlossen – die Meinung der Fans wurde ein weiteres Mal mit Füßen getreten und einzig das Geld und finanzielle Interessen haben entschieden!
Eine Niederlage?
Bei weitem nicht! Nie zuvor wurde in der Fanszene in Kaiserslautern ein Thema aufgegriffen, bei welchem eine solche Einigkeit und Geschlossenheit herrschte, wie die Ablehnung der Anstoßzeiten ab kommender Saison. Nie zuvor beteiligten sich so viele Leute aktiv an Aktionen wie z.B. bei der Postkartenaktion an die DFL (3000 Postkarten wurden von FCK Fans abgeschickt!) oder beim Newsletter.
Nie zuvor wurde eine Sache so konstruktiv und gut organisiert angegangen, wie der Protest an diesen Zeiten und nie zuvor wurden so viele Fans miteinbezogen!

(gewaltige "Rote Karten"- Aktion beim Spiel gegen Aachen)
Unsere Aktionen haben eine Menge Aufmerksamkeit auf sich gezogen. So berichteten alleine in den letzten Wochen der Kicker in einem Videobeitrag über die Proteste in ganz Deutschland. Beim SWR waren wir mit einem Interview sogar kurzzeitig auf der Titelseite vertreten. Das Magazin “Erlebnis Fußball” füllte in seiner 41. Ausgabe ganze 11 Seiten mit Texten und Interviews mit am Protest beteiligten Fanszenen - so auch mit uns.
Die Strukturen, die wir in einem halben Jahr geschaffen haben, die Aktionen die erfolgreich mit der breiten Unterstützung und Hilfe aller FCK Fans durchgeführt werden konnten oder auch die Sensibilisierung von solch großer Massen für diese Sache, zeigen, welch großartige Fanszene wir in Kaiserslautern haben und welches Potential wir abschöpfen können wenn es drauf ankommt. Die Erfahrungen, die wir im letzten halben Jahr gewonnen haben und die Strukturen die aufgebaut werden konnten werden uns bei künftigen Aktionen von einem sehr großen Vorteil sein, dass wir in Zukunft bei ähnlichen fanverachtenden Aktionen der DFL früher und noch stärker agieren und reagieren können!
Wir machen den Fußball zu dem was er ist: Ein einzigartiges Erlebnis für alle Menschen! Und wir sollten auch diejenigen sein, die das Herz und die Seele des Fußballs nicht von der DFL und ihrem viel zu starken Fokus auf finanzielle Interessen rauben lassen!

Aber auch trotz dem Beschluss der Anstoßzeiten wird die Aktion „Kein Kick vor Zwei – KL“ in 2009 nicht stillstehen. Wir werden uns in der Winterpause intensiv Gedanken machen, wie es im kommenden Jahr weitergeht – das sind wir schon alleine all den unterstützenden FCK Fans schuldig. Gerne greifen wir dabei auch Anregungen und Ideen von eurer Seite auf!
Abschließend wollen wir an dieser Stelle allen FCK Fans für ihre großartige Unterstützung an den Aktionen danken! Das letzte halbe Jahr hat gezeigt, was alles machbar ist, wenn alle FCK Fans an einem Strang ziehen!
Wir wünschen allen FCK-Fans ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in’s neue Jahr!
“Kein Kick vor Zwei! Kaiserslautern”
Schon nach der Bekanntgabe der TV Pläne zwischen DFL und Sirius im Sommer des Jahres ging ein Aufschrei durch die gesamte deutsche Fanszene, die seit dem über die verschiedenste Wege versucht gegen diese geplanten fanverachtenden Anstoßzeiten ab der kommenden Saison vorzugehen (unter anderem zwei 2.Liga Spiele Samstags um 13.00 Uhr, 3 Spiele Sonntags um 13.30 Uhr).
Sicherlich wird jeder von Euch schon etwas über die bundesweiten Proteste oder auch über die Proteste in Kaiserslautern mitbekommen haben. Im Folgenden wollen wir Euch über den aktuellen Stand hier in Kaiserslautern informieren:
Aus den Überlegungen wie man den Protest in Kaiserslautern am besten koordinieren und bündeln kann, um möglichst viele FCK Fans aktiv einzubinden und zu informieren, entstand der Zusammenschluss „Kein Kick vor Zwei – Kaiserslautern“, welcher sich vom Namen her an seinem bundesweit agierenden „großen Bruder“ orientiert.
Über diesen Zusammenschluss „KKvZ – KL“ wurden seit Beginn der Runde die unterschiedlichsten Aktionen organisiert.
So wurde bisher bei jedem Heimspiel über kreative Spruchbänder kommuniziert, dass u.a. Anstoßzeiten vor 14 Uhr einfach nicht hinnehmbar sind. Dabei wurde beim 1. Heimspiel auch eine gemeinsame Spruchbandaktion zusammen mit den Fans aus Nürnberg durchgeführt.
Ebenfalls gab es bei fast jedem Heimspiel vor der Westkurve – teilweise auch vor der Südtribüne und der Nordtribüne – Infostände, an welchen die Fans über die Pläne der DFL informiert wurden und die Chance bekamen, sich aktiv am Protest zu beteiligen oder sich um weitere Informationen zu erhalten in unseren E-Mail Newsletter eintragen konnten.
Wichtig ist es hier auch weiterhin möglichst viele Fans aufzuklären und von den Plänen der DFL zu unterrichten, da diese eigentlich genau das nicht will. Die DFL spekuliert durch die Zeitpunkte ihrer Bekanntgaben scheinbar immer darauf, dass die Fans so wenig wie möglich im Vorfeld mitbekommen – und am besten vor vollendeten Tatsachen stehen, wenn die neuen Zeiten fix im Spielplan stehen und es damit für Proteste schon zu spät ist – ein weiteres Indiz dafür, dass die Fans im Stadion (egal auf welcher Tribüne!) der DFL schlichtweg egal sind!
Auch prangt bei jedem Heimspiel ein „für fangerechte Anstoßzeiten – stoppt den TV Irrsinn“ Banner fernsehgerecht vor der Osttribüne.
Beim Montag Spiel in Fürth wurde zu einer Mottofahrt aufgerufen, welche unter dem Motto „Ohne Urlaub wär’n wir heute nicht hier“ stand und der viele der anwesenden FCK Fans folgten.
Drei Tage nachdem die DFL die neue Ausschreibung und die damit verbundenen „überarbeiteten“ Anstoßzeiten bekannt gegeben hat, folgte beim Montagsspiel eine Protestaktion in Kooperation mit den Fans von 1860 München. Neben 2500 Aufklärungsflyern in der Westkurve und im Gästeblock, wurden die ersten fünf Minuten nach der Pause dazu genutzt, verbal sowie mit Spruchbändern und Doppelhaltern seiner wachsenden Wut gegenüber der Ignoranz seitens der DFL Luft zu machen.
Über diese Aktionen im Stadion hinaus, gab es aber auch Aktionen, die direkt an die DFL gerichtet waren. So wurde bundesweit eine große Postkartenaktion gestartet, mit dem Ziel die DFL mit unseren Unmutsbekundungen zu „überfluten“.
In Kaiserslautern wurden diese Postkarten an den oben angesprochenen Infoständen gegen eine Spende im Wert einer Briefmarke direkt eingesammelt und frankiert. So konnte gewährleistet werden, dass die Karten nicht blind verteilt werden und dann auf dem Boden landen, sondern wirklich an ihrem Bestimmungsort – der Zentrale der DFL einflattern.
Die Resonanz bei dieser Aktion war bisher sehr gut, was uns auch darin bestätigt, dass wirklich kein Fan die Pläne der DFL gut heißt!
Ca. 3000 frankierte Postkarten kamen bisher zusammen und täglich werden diese momentan von FCK Fans in ganz Rheinland-Pfalz und den angrenzenden Bundesländern nach und nach an die DFL Zentrale geschickt!
Diese Aktion läuft auch weiterhin und ihr könnt für 50cent eine dieser Karten am Infostand der GL oder des PI in der der Westkurve frankieren lassen oder beim Infostand von „KKvZ - KL“ vor der Westkurve.
Um die Bekanntheit der Aktion „KKvZ – KL“ weiter zu erhöhen wurden mittlerweile auch Buttons und Aufkleber erstellt (erhältlich ebenfalls an den Ständen von GL und PI), wessen Verkauf auch dazu beiträgt, die Aktionen im Stadion zu finanzieren. Auch wurde dazu ein Aktionskonto eingerichtet, über welches ihr die Aktion finanziell unterstützen könnt.
Last but not least stellt die Homepage www.keinkickvorzwei-kl.de eine Informationsbasis für alle Interessierten da und ist zusammen mit dem E-Mail Newsletter (Anmeldungen an den oben erwähnten Ständen oder auf der Homepage unter Kontakt/Impressum) eine optimale Quelle für alle Neuigkeiten zu dem Thema „kein Kick vor Zwei“ und den Plänen der DFL.
Um die geplanten Anstoßzeiten nicht nur zu kritisieren, sondern um auch aufzuzeigen was wir unter fangerechten Anstoßzeiten verstehen, wurde ebenfalls ein Text geschrieben, den ihr unter anderem im GL Infoblättsche vom 5. Heimspiel gegen Ahlen nachlesen könnt oder unter folgendem Link. Natürlich sind wir uns bewusst, dass die DFL nicht alle Wünsche der Fans beachten kann, aber wir erwarten hier einfach einen Kompromiss zwischen den Interessen der Fans und den Interessen der Sendeanstalten - allerdings sind die momentanen Planungen, in welchen nur die TV Sender berücksichtigt werden einfach nicht hinnehmbar und für die Fans unzumutbar!!!
Abschließend bleibt zu sagen, dass wir unsere Zeit, gerade momentan nach der jahrelangen sportlichen Durststrecke, viel lieber mit der Planung und Umsetzung von Aktionen für unseren Verein 1. FC Kaiserslautern verbringen würden.
Dennoch zwingen die Pläne der DFL uns Fans einfach zum Handeln, da die geplanten Anstoßzeiten eine Bedrohung unserer Fankultur darstellen und einen Stadionbesuch für viele Fans weiterhin erschweren, bzw. gar nicht mehr zulassen würden.
Trotzdem versuchen wir, insbesondere die akustische Unterstützung unseres Vereines trotz der notwendigen Proteste in keinster Weise zu vernachlässigen!
Auch in den nächsten Wochen setzen wir auf Eure Unterstützung beim Kampf gegen den „Goliath“ DFL - denn auch wenn der Protest in Anbetracht der Macht der DFL aussichtslos wirkt, so sollten wir unsere Fankultur, die seit Jahrzehnten in Deutschlands Stadien aufgebaut wurde nicht ohne Kampf opfern!
Kein Kick vor Zwei – Kaiserslautern
Wichtige Links und Kontaktadresse:
http://www.keinkickvorzwei-kl.de/
anstosszeiten@hotmail.de
http://www.keinkickvorzwei.de/
Oder schaut einfach mal vorbei am Infostand von „Kein Kick vor Zwei – Kaiserslautern“ vor der Westkurve oder beim GL oder PI Stand im Stadion!
Bilder vom Protest beim Spiel gegen 1860 folgen spätestens morgen!
Hallo FCK-Fans,
wie bereits berichtet, hatten wir zum Montags-Spiel in Fürth zu einer Motto-Fahrt nach dem Leitsatz „Ohne Urlaub wär’n wir heut´ nicht hier“ aufgerufen. Möglichst viele Auswärtsfahrer sollten genau das anziehen, was sie anhätten, würden sie nicht die Arbeit liegen lassen und für den Fußball durch die Republik reisen.
Zunächst einmal sei angemerkt, dass wir sehr stolz darauf sind, über 1000 Lautrer in Fürth vorgefunden zu haben. Die Strapazen, die ihr für diesen Trip auf euch genommen habt – ob ihr nun zum x-ten Male bei eurem genervten Chef um Urlaub betteln musstet, die ganze Vorwoche Überstunden gemacht habt um diese dann Montags abzubauen oder den peinlichen Gang zum Arzt wegen einer Lappalie angetreten habt – zeigt uns allen, wie wichtig uns Fans der Stadionbesuch und das aktive Unterstützen der Mannschaft ist!
Dass aber genau diese Unterstützung an Tagen wie an diesem Montag für jeden einzelnen Stadionbesucher einen enormen, für große Teile der Anhängerschaft nicht zu stemmenden, Kraftakt darstellt, wollten wir in Fürth endlich einmal unterstreichen und neben Spruchbändern und beispielsweise dem seit Jahren hängenden „We don’t like Mondays“- Banner ein weiteres Ausrufezeichen setzen.
Dass dieses Anliegen aufgegangen ist liegt vor Allem daran, dass ihr hervorragend mitgezogen und euch teils kreativ, teils ehrlich in eurer oder anderer Arbeitskleidung präsentiert habt. Vielen Dank dafür!
So gab es unter den Auswärtsfahrern vom Bauarbeiter, über den Hausmeister, den Bademeister, den Bodyguard bis hin zum Schlipsträger nahezu alles zu sehen, sodass der Gästeblock vor Spielbeginn ein passendes Bild zum Motto-Spruchband „Ohne Urlaub wär’n wir heut nicht hier“ abgab.
Zum Einlaufen der Teams wurde das Spruchband dann von der Ergänzung „Volles Rohr für Lautern!“ abgelöst, welches von Hunderten, von der GL verteilten, rot-weißen Fähnchen untermalt wurde.
Zu Spielbeginn stimmte dann auch der ganze Block lautstark in sämtliche Protestgesänge ein. Ob „Ohne Urlaub wär’n wir heut‘ nicht hier!“, „Danke für die Anstoßzeit“ oder „Scheiß DSF“ – die TV-Sender werden ihre Mühe gehabt haben, unseren Unmut gänzlich zu überspielen.
Zu diesem Zeitpunkt hatten wir das Stadion für den Laien „fest im Griff“, wer genauer hingesehen hat, wird bemerkt haben, dass der Stimmungskern der Gegenseite schlicht nicht anwesend war: die Fürther hatten ebenfalls zum Protest gegen die Anstoßzeiten aufgerufen und blieben die ersten Minuten des Spiels komplett draußen, im und vor dem Block hingen entsprechende Protestspruchbänder, von welchen in Zusammenarbeit mit KKvZ Kaiserslautern ein passendes „12:30 Uhr? Ohne uns!“ auch den Weg vor den Sitzplatzbereich des Gästeblocks fand. Auch im Laufe der Begegnung zeigten die Fürther weitere Spruchbänder und wir freuen uns, dass sie ihren Protest durchaus als gelungen bezeichnen können.
Allein das Spieltagsmotto und laute, teils wütende Gesänge, waren auf Lauterer Seite jedoch auch noch nicht alles. Während und nach der Halbzeit präsentierten die FCK-Fans zusätzlich zu den Kein Kick vor Zwei! Kaiserslautern – Bannern das große „Für fanfreundliche Anstoßzeiten – stoppt den TV-Irrsinn!“- Banner welches normalerweise bei Heimspielen vor unserer Südtribüne hängt.
Nach dem Spiel wurde ein weiteres Mal lautstark Wort ergriffen und zwischen dem Freudentaumel über den Auswärtssieg stimmte ein geschlossen auftretender Gästeblock Mal um Mal Protestrufe an, welche durch das ganze Rund hallten. Die Fürther blieben ihrerseits ebenfalls mit dem gleichen Anliegen noch auf ihrem Platz in der Kurve, was die beiden Fangruppen zu guter Letzt noch einen Wechselgesang ermöglichte, der unmöglich an den Protagonisten, die zeitgleich ihre Interviews führten, vorbeigehen konnte.
Insgesamt kann man also von einem gelungenen Protesttag sprechen – man hat gesehen, dass das Gros der FCK-Fans gewillt ist, gegen Montagsspiele und die geplanten Anstoßzeiten mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln vorzugehen. Dass wir nach Nürnberg nun auch mit den Fürthern in dieser Sache gemeinsam Wort ergriffen haben, ist Beweis dafür, dass wir mit einem Problem zu kämpfen haben, das alle Fußballfans in ganz Deutschland etwas angeht.
In Diesem Zusammenhang möchten wir nochmal darauf aufrufen, die vereinsübergreifende Initiative „Kein Kick vor Zwei!“ zu unterstützen. Denn nur gemeinsam können wir etwas erreichen.
Wir Lautrer werden für dieses Ziel auch in Zukunft unseren Teil beitragen. Beim kommenden Heimspiel gegen FSV Frankfurt werden wieder Infostände vor den Tribünen aufgebaut, an denen ihr nochmal die Möglichkeit haben werdet, der DFL eine Postkarte zu schicken.
Auch sind um das Spiel herum wieder Aktionen geplant, nähere Informationen lassen wir euch in Kürze zukommen.
Hier geht’s zu den Bildern vom Fürth-Spiel.
Kein Kick vor Zwei! Kaiserslautern
Hallo FCK-Fans,
viele von euch haben beim letzten Heimspiel gegen den FC St. Pauli an unseren Infoständen vor der Westkurve und der Nordtribüne eine Postkarte, versehen mit „netten“ Worten, an die DFL geschickt.
Für die durchweg positive Resonanz und die vielen lobenden Worte wollen wir uns bei euch bedanken!
Dass FCK-Fans der unterschiedlichsten Altersklassen, ganze Familien mit ihren Kindern, aber auch Anhänger des FC St. Pauli zu uns kamen, um ihren Teil zu einem deutlichen Protest beizutagen, zeigt uns, dass nahezu jeder Fan, unabhängig von Vereinszugehörigkeit, unter den Plänen der DFL zu leiden hat.
Dennoch sind von den 5000 bestellten Postkarten noch gut 3500 über, die wir beim kommenden Heimspiel gegen den FSV Frankfurt wieder anbieten werden.
Informiert eure Freunde und Bekannten über die Aktion und helft uns eine möglichst breite Protestwelle zu formieren! Genauere Informationen erhaltet ihr dann bei Zeit hier und auf DBB.
Die bereits gekauften Postkarten werden in den folgenden Wochen frankiert und an die DFL Zentrale nach Frankfurt geschickt.
Auch gab es zum Heimspiel gegen den FC St. Pauli wieder Spruchbänder zu Spielbeginn und zur zweiten Halbzeit zu sehen, die auf die Problematik der neuen DFL Pläne aufmerksam machen.
Bitte habt Verständnis dafür, wenn euch dadurch eine oder zwei Minuten der Blick auf das Spielfeld verwehrt bleibt, aber dieses Thema ist zu wichtig, um es einfach zu ignorieren.
Ebenso haben wir einen E-Mail Verteiler eingerichtet, der jedem FCK Fan die Möglichkeit bietet, direkt über anstehende Aktionen informiert zu werden.
Dazu füllt ihr bitte folgendes Online-Formular aus.
Desweiteren haben wir eine E-Mail Adresse (anstosszeiten@hotmail.de) erstellt, bei der sich jeder FCK Fan melden kann, um dort Kritik, Ideen, Anregungen oder Lob loszuwerden.
Natürlich fallen bei den zahlreichen Aktionen gegen die neuen Anstoßzeiten auch einige Kosten an.
Sei es für Stoff, Vlies, Farbe,Pinsel, Sprühdosen, Flyer oder Briefmarken.
Dazu haben wir ein Spendenkonto(Empfänger: Kein Kick vor Zwei, Bank: Dresdner Bank AG, BLZ: 546 800 22, Kto-Nr: 02 470 512 00, Verwendungszweck: Kein Kick vor Zwei) eröffnet. Hier kann jeder Lautrer, der uns in unserer Arbeit unterstützen möchte, eine kleine Spende hinterlassen.
Das eingegangene Geld wird ausschließlich(!) für Aktionen gegen die neuen Anstoßzeiten verwendet. Euer gespendetes Geld kommt euch also zumindest indirekt wieder zu Gute.
Weiterhin wollen wir nochmals auf die Initative „Kein Kick vor Zwei“ aufmerksam machen. Dort habt ihr die Möglichkeit, euch mit eurem Fanclub in eine Unterstützerliste einzutragen und euch über Aktionen in anderen Stadien zu informieren. Auch erfahrt ihr dort, wie die betroffenen Vereine den neuen DFL Plänen gegenüberstehend. Sehr interessant und äußerst bedenklich zugleich…
Unsere Proteste für fangerechte Anstoßzeiten wird sich noch über die komplette Saison hinziehen. Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um diesem Wahnsinn ein Ende zu setzen, natürlich geht dies nur mit eurer Hilfe!
Alle Gemeinsam! Für fanfreundliche Anstoßzeiten!
PS: Auch beim Montagsauswärtsspiel unseres FCK in Fürth wird es wieder eine Aktion geben, über die wir euch rechtzeitig hier informieren werden.
Jeder mireisende FCK Fan wird sich daran beteiligen können, so viel sei schonmal vorweg genommen.
Kein Kick vor Zwei! -Kaiserslautern